Unsere Vision und Mission

Unsere Vision und Mission

Auf der Basis von fast 15 Jahren Forschung und Entwicklung steht fest: ein Mensch, der sein Augenlicht durch degenerative Netzhauterkrankungen verliert, muss nicht ohne Therapiemöglichkeit bleiben. Wir forschen und entwickeln, um Menschen zu helfen, die an Retinitis pigmentosa erkrankt sind. Unser Ziel ist, Sehvermögen länger zu erhalten oder es zu einem gewissen Grad wiederzugewinnen.

Was leistet Retina Implant für Patienten und die Medizin?

Menschen ohne nutzbares Sehvermögen haben die Chance, mit Hilfe unseres subretinalen Chips wieder Sehwahrnehmungen zu erreichen, die bis hin zum Erkennen von Buchstaben oder Umrissen von Gestalten oder Objekten reichen können (*). Dadurch können Hindernisse früher erkannt und Angst und Unsicherheit abgebaut werden. Augenärzte und Ophthalmologische Kliniken können  RP-Patienten mit etwas Restsehvermögen eine Elektrostimulationstherapie anbieten, die den Degenerationsprozess verlangsamen kann.

(*) Nicht alle Patienten können, aus unterschiedlichen Gründen, diesen Nutzen erreichen.  

Wie alles anfing

Mitte der 90 Jahre entwickelte Professor Zrenner die kühne Vision: einen Kamerachip zu bauen, der so klein ist, um unter der Netzhaut implantiert werden zu können. Das schien zum damaligen Stand der Forschung unmöglich. Dieser lichtempfindliche Chip sollte die Funktion von verlorenen Sinneszellen in der Netzhaut ersetzen, indem er Licht in elektrische Impulse umwandelt und damit Sehen ermöglicht. Ein Konsortium verschiedener Universitäten und Forschungseinrichtungen bewältigte die komplexe Grundlagenforschung – maßgeblich ermöglicht durch Bundes (BMBF)- und Landes (Baden-Württemberg) Forschungsförderung. Für die Entwicklung, die klinischen Tests und die Zulassung von Prototypen stellten ab 2003 Business Angels das notwendige Kapital bereit. Ab Ende 2004 wurde der Aufbau der Firma Retina Implant und die technologische Umsetzung von Dr. Walter-G. Wrobel als Vorstandsvorsitzendem und Dipl.-Kfm. Reinhard Rubow als Vorstandsmitglied geleitet.

Erfolgreiche Meilensteine

 

2003

Gründung des Unternehmens
Gewinn des internationalen „GeneStart biotech“-Awards des Landes Baden-Württemberg

 

2004

Fertigstellung eines Prototyps

 

2005

Erfolgreiche Implantation im Auge (subretinal) mit einem erstmalig erprobten Zugangsweg

 

2008

Patient ohne Lichtwahrnehmung erkennt mit dem subretinalen Implantat Buchstaben und erreicht Sehschärfe von 0,021

 

2009

Aufnahme des Geschäftsbetriebs der Tochtergesellschaft Okuvision GmbH

 

2011

Okuvision erhält für das Produkt Okustim® das CE-Kennzeichen Klasse IIa

 

2013

Retina Implant erhält für das Produkt Alpha IMS das CE-Kennzeichen

 

2016

Retina Implant erhält für das Produkt RETINA IMPLANT Alpha AMS das CE-Kennzeichen - Okuvision erhält für das Produkt Okustim® die Rezertifizierung des CE-Kennzeichens Klasse IIa

 

2017

Gründungsvorstand Reinhard Rubow, Jürgen Klein und Dr. Alfred Stett bilden die Geschäftsleitung
Mitarbeiterzahl steigt auf 45
Zusammenführung der Okuvision GmbH und der Retina Implant AG

Wie wir aufgestellt sind

Retina Implant AG ist eine nicht börsennotierte Aktiengesellschaft. Die Aktien befinden sich überwiegend in den Händen von privaten nicht-institutionellen Kapitalgebern, so genannten Business Angels. Die Geschäftsleitung besteht aus  drei Vorständen: Reinhard Rubow (Sprecher), Jürgen Klein und Dr. Alfred Stett. Lernen Sie uns kennen