Wie hat sich der Krankheitsverlauf bei Ihnen bisher geäußert?

Bei mir fing es im Alter von 12 Jahren mit Nachtblindheit an. Die Sehfähigkeit im Dunkeln nahm zunehmend ab. Erste Gesichtsfeldausfälle und eine etwas verstärkte Blendempfindlichkeit bemerkte ich im Alter von 21 Jahren. Ich freue mich, dass ich trotz RP noch so aktiv sein kann: Ich bin viel in der Natur unterwegs, spiele Tennis, gehe schwimmen, wandern und ab und an auch Canyoning.

Wie haben Sie von der TES Therapie erfahren?

Das erste Mal erfuhr ich von der TES Therapie auf dem internationalen Kongress von Pro Retina in Hamburg. Pro Retina ist eine Selbsthilfegruppe für Augenkranke. Die Mitgliedschaft kann ich jedem RP Patienten nur empfehlen. Für mich haben sich dadurch viele Türen geöffnet. Zugang zur TES Therapie erhielt ich dann im Rahmen der ärztlichen Behandlung in der Augenklinik in Tübingen.

Wie wenden Sie die TES Therapie an?

Ich wende die TES Therapie selbstständig, in der Regel einmal in der Woche für eine halbe Stunde an. Die Anwendung ist sehr leicht und schränkt mich in keiner Weise ein. Die Betreuung durch das Team von Retina Implant ist ausgezeichnet. Alle sind sehr aufgeschlossen und können mir bei meinen Fragen immer weiterhelfen.

Was bewirkt die TES Therapie bei Ihnen?

Die TES Therapie gibt mir die Sicherheit, das Bestmögliche gegen das Voranschreiten der Erkrankung zu tun. Eine große Hilfe für mich sind neben der Therapie vor allem auch meine Familie und meine Freunde, die mich unterstützen. Das gibt mir Hoffnung und lässt mich optimistisch bleiben.

Inwiefern können Sie RI OkuStim® empfehlen?

Zunächst wünsche ich allen RP Patienten und deren Angehörigen, dass sie die Hoffnung nicht aufgeben und sich nicht an den Einschränkungen festhalten. OkuStim® kann ich empfehlen, weil der Umgang mit dem Gerät einfach zu lernen ist, die Therapie keine Schmerzen verursacht und zuhause selbständig durchgeführt werden kann.