Organische Elektronik in der Medizin - ein Bericht über künftige Trends

1967 als Zufallsprodukt entstanden revolutioniert organische Elektronik heute die Medizin. Längst ist sie zuhauf in Herzschrittmachern und anderen Medizingeräten im Einsatz. Doch die Anwendungsmöglichkeiten sind bei weitem noch nicht ausgeschöpft.

- Nervensignale von der Hirnoberfläche statt aus der Tiefe empfangen und senden

- Leitende Polymerfolie wirkt wie ein Verstärker der biologischen Kommunikation

- Patienten mit absterbenden Lichtsinneszellen (Retinitis pigmentosa) profitieren von organischer Elektronik

Patienten mit Retinitis Pigmentosa, deren Lichtsinneszellen durch eine Erbkrankheit nach und nach absterben, sollen in Zukunft von neuartiger organischer Elektronik profitieren. Ein Team um Prof. Karl Leo von der Universität Dresden entwickelt gemeinsam mit der Arbeitsgruppe um Prof. Eberhart Zrenner vom Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften in Tübingen neue polymerbasierte Bauteile für Retina-Implantate. Dieses Projekt, das von der Hector Fellow Academy gefördert wird, zielt darauf, die Lebensdauer der Implantate deutlich zu verlängern und den Seheindruck zu verbessern.

Quelle: Devicemed | Hier gelangen Sie zum vollständigen Artikel: www.devicemed.de/organische-elektronik-in-der-medizin-ein-trendbericht-a-634349/