Neues in der Diagnostik und Therapie erblicher Netzhauterkrankungen

(30. Kölner Fortbildung für Augenärzte) – Hereditäre Netzhauterkrankungen zählen in Deutschland zu den seltenen Erkrankungen. Die korrekte Diagnosestellung stellt laut Prof. Sandra Liakopoulos von der Augenklinik der Uniklinik Köln oft eine Herausforderung dar. Bislang ist eine Therapie nur eingeschränkt verfügbar.

Die jüngste Ausgabe der ZPA (Zeitschrift für praktische Augenheilkunde) berichtet über einen Vortrag von Prof. Sandra Liakopoulos. Der 2013 veröffentlichte NAMSE-Plan (Nationaler Aktionsplan für Menschen mit Seltenen Erkrankungen) zeigt 52 Maßnahmenvorschläge auf,  welche das Ziel haben die Wahrnehmung seltener Erkrankungen zu schärfen und u.a. durch die Bildung von Zentren die interdisziplinäre Versorgung zu verbessern. Schwerpunkt soll sein, die Entwicklung von neuen diagnostischen und therapeutischen Verfahren zu sichern, sowie deren raschen Transfer in die Versorgung der Patienten zu gewährleisten.  
Die Therapie mittel Transkornealer Elektrostimulation  (TES) bietet Patienten mögliche positive Effekte.  Netzhautimplantate können Patienten im Endstadium der Erkankung eine gewisse Orientierung im Raum ermöglichen.
Lesen Sie den vollständigen Artikel in der ZPA (Juni 2018/39. Jahrgang/6. Heft).