Ein Implantatträger berichtet über Erfahrungen mit dem Netzhautimplantat in DIE ZEIT

Seit fünf Jahren ist Herr Mai * aufgrund der Erbkrankheit Retinitis pigmentosa erblindet. Am Klinikum Friedrichstadt, Dresden, erhielt er Ende 2016 das subretinale Netzhautimplantat der Retina Implant AG. Im Dezember traf sich Herr Mai zum Gespräch mit Dr. Dirk Asendorpf, um über seine Erfahrungen mit seiner Erkrankung und den Einsatz des Netzhautimplantates zu berichten.
Mai spricht über den schleichenden Verlauf der Krankheit, die ihm nicht nur das Sehen, sondern auch sein liebstes Interesse nahm: die Malerei. Mai erzählt, warum er sich für das RETINA IMPLANT Alpha AMS entschieden hat, es sei „ein letztes Aufbäumen gegen die Erkrankung“ gewesen.
Zudem berichtet er über seine Alltagsanwendung mit dieser Therapiemöglichkeit. Eine besonders bewegende Erfahrung erlebte Mai vergangenes Jahr auf einer Urlaubsreise durch die norwegischen Fjorde. Mit der Hilfe des Implantates konnte Mai die Konturen eines Fjordes erkennen, die sich durch seine Erinnerungen plötzlich mit Farben füllten: „Ich habe die ja alle noch im Kopf, ich weiß doch, wie ein Fjord aussehen müsste.“
Lesen Sie das in der Wochenzeitung DIE ZEIT (Ausgabe Nr. 51/2017) und ZEIT ONLINE von Dirk Asendorpf erschienene ausführliche Interview einschließlich weiterer Hintergründe zum subretinalen Netzhautimplantat RETINA IMPLANT Alpha AMS unter http://www.zeit.de/2017/51/netzhaut-chip-augenerkrankung-blinde-sehen

* Name auf Wunsch des Patienten geändert.