NUB-Entgeltverhandlungen zwischen Kostenträgern und RI Implantationszentren auch 2019 möglich

Am 29.01.19 hat das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) dem Antrag der RI Implantationszentren für das Subretinale Netzhautimplantat wieder „Status 1“ erteilt. Im Rahmen der „Neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethosen (NUB)“ ist es möglich innovative Verfahren, die noch nicht über das Fallpauschalen-System  (DRG) abgerechnet werden können von der Gesetzlichen Krankenkasse (GKV) zu erstatten.

Für betroffene Patienten ist nicht nur die medizintechnische Verfügbarkeit des Netzhautimplantates von großer Bedeutung, sondern auch die Kostenerstattung des Implantates durch die Kostenträger. Denn nur durch die Kostenübernahme durch die GKV wird die Therapie für Patienten tatsächlich verfügbar. Patienten mit RP im Endstadium können sich an spezialisierte RI Implantationszentren wenden , um mit den behandelnden Ärzten sowohl die Implantationseignung als auch die Kostenübernahme durch die Krankenkassen abzuklären.
Der Berufsverband der Augenärzte (BVA) und die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) haben die Therapieoption mit Netzhautimplantaten im Herbst 2017 in die Leitlinie 25 aufgenommen.  Netzhautimplantate bieten für RP-Patienten im Spätstadium die Chance das funktionelle Sehen teilweise wieder herzustellen und sind aktuell in dieser Phase der Erkrankung die einzig verfügbare Therapie.