HIGHTECH FÜR BLINDE – Deutschlandfunk Kultur berichtet über neue Technik für Blinde

Rund 30 000 Menschen sind in Deutschland von der Netzhauterkrankung Retinitis pigmentosa (RP) betroffen. Wer an dieser Erkrankung leidet, die im letzten Stadium zu einer vollständigen Erblindung führt, muss sich mit einem schleichenden Sehverlust bei einer zunehmenden Einengung seines Gesichtsfeldes, Blendungsempfindlichkeit und einer Störung des Kontrast- und Farbsehens auseinandersetzten. Und mit den daraus entstehenden Herausforderungen einer Sehbehinderung neu lernen im Alltag zurechtzukommen.
Ein 59-jähriger Betroffener, der seit 40 Jahren mit der Erkrankung lebt, berichtet über seine Erfahrungen mit dem RETINA IMPLANT Alpha AMS. 2016 wurde ihm das subretinale Netzhautimplantat der Firma Retina Implant AG implantiert.
Die Kosten dafür wurden von seiner Krankenkasse im Rahmen des sogenannten NUB-Programms für neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden übernommen. Dank dieses subretinalen Netzhautimplantats ist es ihm beispielsweise möglich, Übergänge zwischen Dächern und dem Himmel zu erkennen. Auch das Erkennen und Verfolgen des Verlaufs eines Fjords auf einer Urlaubsreise war ihm möglich.
Den ausführlichen Beitrag finden Sie auf Deutschlandfunk Kultur.